Ihre Fragen beantwortet
Hier finden Sie Antworten auf häufige Fragen zur Paarberatung, Arbeitsweise und zum Erstgespräch. Falls Ihre Frage nicht dabei ist, können wir sie gern im Erstgespräch klären.
Für wen ist Paarberatung geeignet?
Ja, absolut. Viele Menschen kommen zunächst allein, weil:
- die Partnerin oder der Partner (noch) nicht bereit ist
- sie ihre Gedanken erst einmal für sich sortieren möchten
- sie zunächst herausfinden wollen, ob Paarberatung für sie das Richtige ist
Auch Personen, die aktuell nicht in einer Beziehung sind, können kommen – zum Beispiel, um wiederkehrende Beziehungsmuster zu verstehen oder sich auf zukünftige Beziehungen vorzubereiten.
Das ist häufiger als Sie vielleicht denken. Paarberatung setzt keine Bereitschaft beider Personen voraus – zumindest nicht von Anfang an. Viele Prozesse beginnen, weil eine der Partnerpersonen die Entwicklung anstößt.
Oft entsteht durch die Veränderungen, die eine Person in der Beratung anstößt, auch beim Partner oder der Partnerin eine neue Offenheit. Es ist nicht nötig, auf eine gemeinsame Entscheidung zu warten, um mit der Arbeit an Ihrer Beziehung zu beginnen.
Ja. Es braucht keine Krise, um ein Gespräch sinnvoll zu führen. Viele Menschen kommen, weil sie etwas verstehen oder klären möchten – nicht zwingend, weil alles zusammengebrochen ist.
Gerade früh in einem Prozess lässt sich oft vieles leichter angehen. Ein Erstgespräch ist kein Eingeständnis des Scheiterns, sondern ein Schritt in Richtung Klarheit.
Zur Arbeitsweise
Das Erstgespräch dient dazu, Ihre Situation kennenzulernen und gemeinsam zu schauen, ob und wie ich Sie begleiten kann. Es gibt keinen vorgeschriebenen Ablauf: Ich höre zu, frage nach und wir schauen gemeinsam, was Sie gerade am meisten beschäftigt.
Am Ende des Gesprächs besprechen wir, ob und wie es weitergehen könnte. Es entsteht keinerlei Verpflichtung.
Das ist sehr unterschiedlich. Manche Menschen kommen für 3–5 Gespräche, andere begleite ich über mehrere Monate. Wir besprechen nach den ersten Sitzungen gemeinsam, wie es weitergehen soll. Es gibt keine Verpflichtung zu einer bestimmten Anzahl an Terminen.
Ja. Alles, was Sie mir anvertrauen, unterliegt der Schweigepflicht. Ich gebe keine Informationen weiter – auch nicht an Ihre Partnerin oder Ihren Partner, falls Sie allein kommen.
Nein. Ich biete psychologische Beratung an, keine Psychotherapie nach dem Psychotherapeutengesetz. Das bedeutet: Ich stelle keine Diagnosen und behandle keine psychischen Erkrankungen.
Meine Arbeit richtet sich an Menschen, die ihre Beziehungsdynamiken besser verstehen, Muster verändern oder schwierige Situationen begleitet durchlaufen möchten. Dafür braucht es keine Diagnose und keine Überweisung.
In der Regel sind Termine innerhalb weniger Tage verfügbar. Da ich ausschließlich online arbeite, entfallen Wartezeiten wie bei klassischen Praxen. Sie können direkt über meinen Kalender einen freien Zeitpunkt auswählen.
Wichtiger Hinweis – Krisenversorgung
Ich biete psychologische Beratung nach Terminvereinbarung an. Eine akute Krisen- oder Notfallversorgung kann über meine Online-Praxis nicht erfolgen.
Wenn Sie sich in einer schweren psychischen Krise befinden oder Suizidgedanken haben, nutzen Sie bitte unmittelbar folgende Hilfsangebote:
Außerdem können Sie sich an den zuständigen sozialpsychiatrischen Dienst bzw. psychiatrischen Krisendienst Ihrer Stadt oder Ihres Landkreises wenden.
Versuchen Sie in einer akuten Krise nach Möglichkeit, nicht allein zu bleiben und nehmen Sie Kontakt zu einer erreichbaren Person Ihres Vertrauens auf.
Noch Fragen?
Im Erstgespräch können wir alles Weitere klären.
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