Allgemeine Geschäftsbedingungen
Online-Paarberatung und Beziehungsberatung · Benjamin Piccinella, M.Sc. Psychologie
§ 1 Geltungsbereich
(1) Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten für alle Beratungsverträge zwischen Benjamin Piccinella (nachfolgend „Berater") und den Klienten (nachfolgend „Klient") im Rahmen der Online-Paarberatung und Beziehungsberatung.
(2) Abweichende Bedingungen des Klienten werden nicht anerkannt, es sei denn, der Berater stimmt ihrer Geltung ausdrücklich schriftlich zu.
§ 2 Wichtige Abgrenzung: Beratung ist keine Psychotherapie
(1) Die angebotenen Leistungen sind psychologische Beratung im Sinne einer professionellen Begleitung und Unterstützung bei Beziehungs- und Paarthemen. Es handelt sich ausdrücklich nicht um Psychotherapie im Sinne des deutschen Psychotherapeutengesetzes (PsychThG) oder vergleichbarer Regelungen.
(2) Die Beratung dient der Förderung von Kommunikation, Konfliktlösung und persönlicher Entwicklung im partnerschaftlichen Kontext. Sie ist nicht geeignet zur Behandlung psychischer Erkrankungen, Störungen mit Krankheitswert oder Krisen, die eine psychiatrische oder psychotherapeutische Behandlung erfordern.
(3) Der Berater ist berechtigt, eine Beratung abzulehnen oder zu beenden, wenn er zum Schluss gelangt, dass eine psychotherapeutische oder psychiatrische Behandlung notwendig ist. In diesem Fall wird der Klient auf entsprechende Fachkräfte hingewiesen.
(4) Der Klient versichert, dass er sich zum Zeitpunkt der Beratung nicht in einer akuten psychischen Krise befindet und keine schwerwiegende psychische Erkrankung vorliegt, die eine psychiatrische oder psychotherapeutische Behandlung erforderlich macht.
(5) Der Klient verpflichtet sich, den Berater über bestehende Diagnosen, laufende Psychotherapien oder psychiatrische Behandlungen zu informieren, soweit diese für die Beratung relevant sind.
§ 3 Leistungen
(1) Der Berater bietet folgende Leistungen ausschließlich online an: Paarberatung (beide Partner gemeinsam), Beziehungsberatung für Einzelpersonen sowie Sitzungen per Videokonferenz (z. B. Zoom, Teams oder vergleichbare Plattformen).
(2) Eine Einzelsitzung Beziehungsberatung umfasst in der Regel 50 Minuten, eine Paarberatung 70 Minuten, sofern nicht individuell abweichend vereinbart.
(3) Zusätzlich bietet der Berater eine längerfristige Paarbegleitung („3-Monats-Begleitung") an. Diese umfasst insgesamt zwölf Paarberatungssitzungen von jeweils 70 Minuten und ist auf einen regelmäßigen Beratungsprozess über etwa drei Monate ausgelegt. Die Termine können bei Bedarf flexibel verteilt werden und sind innerhalb von fünf Monaten ab der ersten Sitzung wahrzunehmen.
(4) Zu Beginn der Begleitung liegt ein besonderer Schwerpunkt auf der strukturierten Bestandsaufnahme und Analyse der individuellen Beziehungs- und Konfliktdynamik. Hierzu werden insbesondere die Anliegen beider Partner, wiederkehrende Interaktions- und Konfliktmuster, individuelle Reaktionen und Bedürfnisse sowie die gemeinsamen Beratungsziele betrachtet. Auf dieser Grundlage wird die weitere Beratung individuell gestaltet.
(5) Der Berater ist kein zugelassener Psychotherapeut im Sinne des deutschen Heilpraktikergesetzes oder PsychThG und übernimmt keine heilkundliche Tätigkeit.
(6) Der Berater schuldet keinen bestimmten Erfolg der Beratung. Die Wirksamkeit der Beratung hängt wesentlich von der Mitarbeit, Offenheit und Umsetzung durch den Klienten ab.
(7) Die Beratungsleistung wird vom Standort des Beraters in Spanien aus erbracht. Die Inanspruchnahme durch Klienten aus anderen Ländern erfolgt im Rahmen grenzüberschreitender Online-Dienstleistungen.
(8) Die Beratung richtet sich ausschließlich an volljährige Personen.
(9) Die Beratung erfolgt in deutscher Sprache, sofern nicht ausdrücklich eine andere Sprache vereinbart wird.
(10) Der Berater bietet zusätzlich digitale Gutscheine für Beratungsleistungen an. Die Gutscheine werden nach vollständigem Zahlungseingang als PDF-Datei an die vom Käufer angegebene E-Mail-Adresse versendet und berechtigen zur Inanspruchnahme der jeweils bezeichneten Beratungsleistungen.
§ 4 Eigenverantwortung der Klienten
(1) Die Beratung stellt eine Unterstützung bei persönlichen Entscheidungs- und Entwicklungsprozessen dar. Die Verantwortung für Entscheidungen, Handlungen und deren Folgen liegt ausschließlich beim Klienten.
(2) Der Klient verpflichtet sich, eigenverantwortlich für sein psychisches und körperliches Wohlbefinden zu sorgen.
(3) Der Berater gibt keine medizinischen oder rechtlichen Ratschläge.
§ 5 Vertragsschluss
(1) Der Beratungsvertrag kommt durch die schriftliche oder elektronische Buchungsbestätigung des Beraters zustande.
(2) Mit der Buchung erklärt der Klient, diese AGB gelesen und akzeptiert zu haben, und bestätigt, dass er die Beratung freiwillig und in Kenntnis der Abgrenzung zu Psychotherapie (§ 2) in Anspruch nimmt.
§ 6 Honorar und Zahlungsbedingungen
(1) Es gelten folgende Honorare:
(2) Das Honorar ist vor der jeweiligen Sitzung fällig, spätestens 24 Stunden vor dem vereinbarten Termin, sofern nichts anderes vereinbart wurde.
(3) Die Zahlung erfolgt per Banküberweisung, PayPal, Stripe oder einer anderen schriftlich vereinbarten Methode.
(4) Bei der 3-Monats-Begleitung sowie bei sonstigen Beratungspaketen und Gutscheinen ist das vereinbarte Gesamthonorar mit Vertragsschluss fällig, sofern keine abweichende schriftliche Vereinbarung getroffen wurde.
(5) Die Kosten für die Beratung werden von gesetzlichen Krankenkassen in der Regel nicht übernommen. Eine Erstattung durch private Krankenversicherungen liegt im Ermessen des jeweiligen Versicherers; der Klient klärt dies eigenverantwortlich.
§ 7 Gutscheine
(1) Die Regelungen dieses Paragraphen gelten ausschließlich für Gutscheine. Die 3-Monats-Begleitung gemäß § 3 ist ein eigenständiges Beratungsangebot und kein Gutschein.
(2) Der Berater bietet Gutscheine für ausgewählte Beratungsleistungen an. Maßgeblich sind die zum Zeitpunkt des Kaufs auf der Website oder im jeweiligen Angebot beschriebenen Leistungen.
(3) Gutscheine werden ausschließlich in elektronischer Form als PDF-Datei per E-Mail bereitgestellt.
(4) Gutscheine berechtigen ausschließlich zur Inanspruchnahme der jeweils auf dem Gutschein bezeichneten Beratungsleistung. Eine Anrechnung auf andere Leistungen oder Angebote ist ausgeschlossen, sofern nicht ausdrücklich etwas anderes vereinbart wurde.
(5) Gutscheine sind übertragbar, sofern nicht ausdrücklich etwas anderes vereinbart wurde.
(6) Eine Barauszahlung des Gutscheinwertes ist ausgeschlossen.
(7) Der Gutschein ist zeitlich unbefristet gültig, solange mit der ersten Beratungssitzung noch nicht begonnen wurde.
(8) Mit der Durchführung der ersten Beratungssitzung beginnt die Einlösungsfrist für die verbleibenden Sitzungen. Die im Gutschein enthaltenen Beratungsleistungen sind innerhalb von zwölf Monaten ab dem Datum der ersten Sitzung in Anspruch zu nehmen. Nach Ablauf dieser Frist verfallen nicht in Anspruch genommene Sitzungen ersatzlos.
(9) Terminverschiebungen oder Unterbrechungen der Beratung verlängern die Frist nach Absatz 8 grundsätzlich nicht. In begründeten Ausnahmefällen kann der Berater nach eigenem Ermessen eine Fristverlängerung gewähren.
(10) Der Berater ist berechtigt, die Einlösung eines Gutscheins zu verweigern, wenn konkrete Anhaltspunkte für eine missbräuchliche oder unberechtigte Verwendung bestehen.
§ 8 Terminvereinbarung, Absagen und Versäumnis
(1) Termine werden per E-Mail, Telefon oder über ein vereinbartes Buchungssystem vereinbart.
(2) Vereinbarte Termine können bis spätestens 24 Stunden vor dem Termin abgesagt oder verschoben werden. Bei einer späteren Absage oder einem Nichterscheinen kann das vereinbarte Sitzungshonorar berechnet werden, soweit der Klient für den Ausfall verantwortlich ist und der Termin nicht anderweitig vergeben werden konnte. Bei der 3-Monats-Begleitung oder einem sonstigen Beratungspaket kann die betreffende Sitzung unter diesen Voraussetzungen als in Anspruch genommen angerechnet werden.
(3) Ausnahmen (z. B. plötzliche Erkrankung mit ärztlichem Attest, familiäre Notfälle) können im Einzelfall kulant gehandhabt werden.
(4) Der Berater behält sich vor, Termine aus wichtigem Grund (z. B. Krankheit, technische Störung) abzusagen. In diesem Fall wird ein Ersatztermin angeboten oder das bereits entrichtete Honorar erstattet.
§ 9 3-Monats-Begleitung
(1) Die 3-Monats-Begleitung umfasst zwölf Paarberatungssitzungen von jeweils 70 Minuten zu einem Gesamtpreis von 1.800 €.
(2) Die Begleitung ist auf einen regelmäßigen Beratungsprozess über etwa drei Monate ausgelegt. Die Terminabstände können entsprechend dem individuellen Beratungsverlauf sowie aufgrund von Urlaub, Krankheit oder sonstigen Terminverschiebungen variieren. Die zwölf Sitzungen sind innerhalb von fünf Monaten ab der ersten Sitzung wahrzunehmen.
(3) Die Anfangsphase der Begleitung umfasst eine vertiefte Bestandsaufnahme und Analyse der Beziehungs- und Konfliktdynamik. Die weitere Beratung baut auf dieser Analyse auf und wird entsprechend den individuellen Anliegen und dem Beratungsverlauf gestaltet.
(4) Gesetzliche Rechte des Klienten zur vorzeitigen Beendigung des Beratungsverhältnisses bleiben unberührt.
(5) Im Falle einer wirksamen vorzeitigen Beendigung richtet sich der Vergütungsanspruch des Beraters nach den gesetzlichen Vorschriften und den bis zur Beendigung tatsächlich erbrachten Leistungen, einschließlich der im Rahmen der Anfangsphase bereits erbrachten Analyse- und Beratungsleistungen.
§ 10 Durchführung der Online-Beratung
(1) Die Sitzungen finden über eine verschlüsselte Videokonferenzplattform statt. Der Klient ist für eine stabile Internetverbindung sowie eine ruhige, private Umgebung eigenverantwortlich.
(2) Der Klient verpflichtet sich, während der Beratung für eine vertrauliche Umgebung zu sorgen und keine unbefugten Dritten an der Sitzung teilnehmen zu lassen.
(3) Aufzeichnungen der Sitzungen – in Bild, Ton oder anderer Form – sind beiden Parteien ohne ausdrückliche schriftliche Zustimmung der jeweils anderen Partei untersagt.
(4) Bei erheblichen technischen Problemen, die eine sinnvolle Durchführung der Sitzung verhindern, wird nach Möglichkeit ein Ersatztermin vereinbart.
(5) Dem Klienten ist bewusst, dass bei der Nutzung von Internetkommunikation trotz technischer Sicherheitsmaßnahmen ein Restrisiko hinsichtlich der Vertraulichkeit von Datenübertragungen bestehen kann.
(6) Der Klient erklärt sich mit der Durchführung der Beratung über elektronische Kommunikationsmittel ausdrücklich einverstanden.
(7) Für technische Störungen außerhalb des Einflussbereichs des Beraters (z. B. Internetverbindung des Klienten, Plattformstörungen oder Stromausfälle) übernimmt der Berater keine Verantwortung für den Ausfall der Sitzung. In solchen Fällen wird nach Möglichkeit ein Ersatztermin vereinbart.
§ 11 Verschwiegenheit und Datenschutz
(1) Der Berater unterliegt einer beruflichen Verschwiegenheitspflicht. Alle Informationen, die im Rahmen der Beratung mitgeteilt werden, werden vertraulich behandelt.
(2) Ausnahmen bestehen, wenn der Berater gesetzlich zur Offenbarung verpflichtet ist oder eine unmittelbare Gefahr für Leib und Leben des Klienten oder Dritter besteht.
(3) Die Verarbeitung personenbezogener Daten erfolgt gemäß der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO). Näheres regelt die gesonderte Datenschutzerklärung.
(4) Bei Paarsitzungen gilt die Verschwiegenheit gegenüber Dritten. Beide Partner gelten gemeinsam als Klienten; der Berater verpflichtet sich zur Neutralität gegenüber beiden.
(5) Separate Einzelgespräche mit einem Partner können stattfinden, sofern beide Partner darüber informiert sind. Der Berater übernimmt jedoch keine Rolle als Geheimnisträger für Informationen, die dauerhaft vor dem anderen Partner verborgen bleiben sollen.
§ 12 Dokumentation
(1) Der Berater kann zu Zwecken der Qualitätssicherung und Nachvollziehbarkeit kurze Beratungsnotizen erstellen.
(2) Diese Notizen werden vertraulich behandelt und entsprechend den geltenden Datenschutzbestimmungen gespeichert.
§ 13 Haftungsbeschränkung
(1) Die Beratung ersetzt keine medizinische, psychiatrische oder psychotherapeutische Behandlung. Entscheidungen und Handlungen, die der Klient auf Grundlage der Beratung trifft, liegen in dessen eigener Verantwortung.
(2) Eine Haftung des Beraters für Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit bleibt uneingeschränkt.
(3) Bei einfacher Fahrlässigkeit haftet der Berater nur für Schäden aus der Verletzung wesentlicher Vertragspflichten, deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrags überhaupt erst ermöglicht und auf deren Einhaltung der Klient regelmäßig vertrauen darf. In diesen Fällen ist die Haftung auf den typischerweise vorhersehbaren Schaden begrenzt.
(4) Die Haftungsbeschränkung gilt nicht bei Verletzung von Leben, Körper oder Gesundheit sowie bei zwingenden gesetzlichen Haftungstatbeständen.
§ 14 Widerrufsrecht
Für Verbraucher mit Wohnsitz in Deutschland gilt folgende Widerrufsbelehrung:
Widerrufsbelehrung
Widerrufsrecht
Sie haben das Recht, binnen 14 Tagen ohne Angabe von Gründen diesen Vertrag zu widerrufen. Die Widerrufsfrist beträgt 14 Tage ab dem Tag des Vertragsschlusses.
Um Ihr Widerrufsrecht auszuüben, müssen Sie uns (Benjamin Piccinella, Calle de les Avellanes 19, puerta 7, 46003 Valencia, Spanien, E-Mail: kontakt@beziehungenverstehen.de) mittels einer eindeutigen Erklärung (z. B. ein mit der Post versandter Brief oder eine E-Mail) über Ihren Entschluss, diesen Vertrag zu widerrufen, informieren. Sie können dafür das beigefügte Muster-Widerrufsformular verwenden, das jedoch nicht vorgeschrieben ist.
Zur Wahrung der Widerrufsfrist reicht es aus, dass Sie die Mitteilung über die Ausübung des Widerrufsrechts vor Ablauf der Widerrufsfrist absenden.
Folgen des Widerrufs
Wenn Sie diesen Vertrag widerrufen, haben wir Ihnen alle Zahlungen, die wir von Ihnen erhalten haben, unverzüglich und spätestens binnen 14 Tagen ab dem Tag zurückzuzahlen, an dem die Mitteilung über Ihren Widerruf dieses Vertrags bei uns eingegangen ist. Für diese Rückzahlung verwenden wir dasselbe Zahlungsmittel, das Sie bei der ursprünglichen Transaktion eingesetzt haben, es sei denn, mit Ihnen wurde ausdrücklich etwas anderes vereinbart; in keinem Fall werden Ihnen wegen dieser Rückzahlung Entgelte berechnet.
Haben Sie verlangt, dass die Dienstleistungen während der Widerrufsfrist beginnen sollen, so haben Sie uns einen angemessenen Betrag zu zahlen, der dem Anteil der bis zu dem Zeitpunkt, zu dem Sie uns von der Ausübung des Widerrufsrechts hinsichtlich dieses Vertrags unterrichten, bereits erbrachten Dienstleistungen im Vergleich zum Gesamtumfang der im Vertrag vorgesehenen Dienstleistungen entspricht.
Erlöschen des Widerrufsrechts
Das Widerrufsrecht erlischt bei einem Vertrag über die Erbringung von Dienstleistungen, wenn wir die Dienstleistung vollständig erbracht haben und mit der Ausführung erst begonnen haben, nachdem Sie dazu Ihre ausdrückliche Zustimmung gegeben und gleichzeitig Ihre Kenntnis davon bestätigt haben, dass Sie Ihr Widerrufsrecht bei vollständiger Vertragserfüllung durch uns verlieren.
Muster-Widerrufsformular
(Wenn Sie den Vertrag widerrufen wollen, dann füllen Sie bitte dieses Formular aus und senden Sie es zurück.)
– An Benjamin Piccinella, Calle de les Avellanes 19, puerta 7, 46003 Valencia, Spanien, E-Mail: kontakt@beziehungenverstehen.de:
– Hiermit widerrufe(n) ich/wir (*) den von mir/uns (*) abgeschlossenen Vertrag über die Erbringung der folgenden Dienstleistung: ______________________
– Bestellt am (*): ______________________
– Name des/der Verbraucher(s): ______________________
– Anschrift des/der Verbraucher(s): ______________________
– Unterschrift des/der Verbraucher(s) (nur bei Mitteilung auf Papier): ______________________
– Datum: ______________________
(*) Unzutreffendes streichen.
Hinweis für digitale Gutscheine: Gutscheine werden nach Zahlungseingang als PDF-Datei per E-Mail bereitgestellt.
§ 15 Anwendbares Recht und Gerichtsstand
(1) Es gilt deutsches Recht unter Ausschluss des UN-Kaufrechts. Bei Verbrauchern bleiben zwingende Verbraucherschutzvorschriften des Staates, in dem der Verbraucher seinen gewöhnlichen Aufenthalt hat, von dieser Rechtswahl unberührt, soweit sie nach dem internationalen Privatrecht anwendbar sind.
(2) Für Streitigkeiten mit Verbrauchern gelten die gesetzlichen Gerichtsstände. Zwingende gesetzliche Verbraucherrechte, insbesondere der gesetzliche Gerichtsstand am Wohnsitz des Verbrauchers, werden durch diese AGB nicht eingeschränkt.
(3) Der Berater ist nicht bereit oder verpflichtet, an Streitbeilegungsverfahren vor einer Verbraucherschlichtungsstelle teilzunehmen.
§ 16 Salvatorische Klausel
Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB ganz oder teilweise unwirksam sein oder werden, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt. An die Stelle der unwirksamen Bestimmung treten die gesetzlichen Vorschriften.
Stand: September 2026 · Benjamin Piccinella · Calle de les Avellanes 19, puerta 7, 46003 Valencia, Spanien · kontakt@beziehungenverstehen.de